Thursday, 13 April 2017

Harnstoff Urease Indikator Dex

Versuch: Das exemplarische Enzym: Urease Schlerversuch der Zeitbedarf hngt von der Vorbereitung ab. Vorbemerkung Grundlage des Versuchs ist die folgende Reaktion: das Ammoniaks bildet sich ein alkalisches Milieu aus, das zum Nachweis der Hydrolyse. Gerte Reagenzglser, Reagenzglasstnder, graduierte Pipetten (1 ml, 10 ml). Chemische Stoffe von Harnstoff (w 2), von Methylharnstoff (und von anderen Harnstoffanalogen), gestselte Harnstoffl "sung (w 50), Lsung von Harnstoff, Phenolphthaleinlsung (F), Lsung C 0,1 moll) von Kupfersulfat (Xn) und Bleiacetat (T), Urease, Salzsure (c 0,1 moll) (Xi), Universalindikatorpapier. Durchfhrung Das Enzym ist zwar sehr stabil, aber auch nicht ewig haltbar Wenn man die Harnstofflufte nach Zugabe von Phenolphthalein rtlich frbt, ist die Lsung durch eine frisch zubereitete zu ersetzen. Allgemeines Verfahren Grundstzlich verfhrt Mann so, dieser Mann fr jeden Ansatz zwei RG vorbereitet. In der eine RG gibt man eine Spatelspitze Urease, die man in etwa 1 ml destilliertem Wasser aufschlmmt. Im zweiten RG gibt man die Lsung mit den Reaktionskomponenten, der Mann zum Start der Reaktion im RG mit der Enzymsuspension giet. Danach kurz schtteln und stehenlassen. 1. Hydrolysereaktion des Harnstoffs a Man kocht in einem RG eine 2proz. Harnstofflsung mit Phenolphthalein. B Nun khlt man das Glühen ab und giet. Rasch frbt sich die Reaktionsmischung rot. Ergebnis Durch Kochen erfolgt keine Hydrolyse, wohl aber in der Klte durch Urease-Zusatz. 2. Substratspezifitt der Urease Die Lsungen von Harnstoff und seine analogen werden mit Phenolphthalein versetzt. Von dieser Lsung werden je 5 ml in den entsprechenden Zahlen Reagenzglser gegeben. Diese Lsungen gibt man zu den vorbereiteten Urease-Suspensionen. Ergebnis Man beobachtet beim Harnstoff nach kurzer Zeit die Rotfrühlung der Lsung durch den Ammoniak, whrend die anderen Lsungen unverndert bleiben. 3. Substrathemmung der Urease Man gibt in ein RG 5 ml der 2proz. In einem anderen 5 ml der 50proz. Harnstofflunge und verfhrt weiter wie bekannt. Dabei werden die Lsungen gleichzeitig vermischt werden. Im Gegenteil. 4. Kompetitive Hemmung der Urease Man gibt in ein RG 5 ml Harnstofflsung und 5 ml Wasser, in ein zweites RG 5 ml Harnstoff - und 5 ml Methylharnstofflsung sowie ggf. 5 ml Thioharnstofflsung. Man verfhrt weiter wie bekannt. Im Gegenteil. 5. Vergiftbarkeit der Urease Man gibt in drei RG je 5 ml Harnstofflsung mit Phenolphthalein, in drei weiteren RG 1 ml Wasser und eine Spatelspitze Urease. Zu der ersten Urease-Suspension pipettiert man 0,1 ml der Kupfer-, zur zweiten 0,1 ml Bleisalzlsung und lsst 2-3 min einwirken. Die andere Urease-Suspension bleibt unbehandelt und dient zum Vergleich. Dann giet man die Harnstofflöcher zu den Suspensionen. Ergebnis Man beobachtet beim unvergifteten Enzym nach kurzer Zeit die Rotfrühlung der Lsung durch den Nährboden der Ammoniaks, whrend die kupferhaltige Lsung wegen der Vergiftung des Enzyms unverndert bleibt. Berraschenderweise reagiert auch die Mischung, die das Bleisalz enthlt. Diese Seite ist Teil eines groen Webseitenangebots mit weiteren Texten und Experimentiervorschriften auf Prof. Blumes Bildungsserver von Chemie. Letzte berarbeitung: 17. Februar 2010, Dagmar WiechoczekMeine Frage: Hallo, Ich habe mehrere Fragen. Wir haben heute in Chemie Versuche mit dem Enzym Urease und Harnstoff gemacht. Neben den Beobachtungen auch die Versuchsergebnisse bzw - deutungen schreiben. Und hier ist mein Problem: Ich weiß bei vielen Versuchen keine Lsung, WIESO das passiert, wurde passiert. Vielleicht knnt ihr mir da helfen: 1.) Harnstofflotion wird mit dem Indikator Phenolphtalein gemischt. Dazu wird eine Ureaselsung gegeben. Zu Beginn ist die gesamte Lsung milchig und trbe, aber wird es nach 20-30 sek erst leicht rosa, dann stark rosa. Wieso verndert sich die Farbe und wieso gerade Pink Hat es mit den Proteinen (Enzymen) zu tun, die sich bei Reaktionen rosapink frben 2.) Ureaselsung wird zunchst erhitzt und dann in einer Harnstoff-Indikator-lsung gegeben. Zunchst passiert gar nichts, aber nach. 10-12 Minuten wurde es ganz stark rosa. Sollten die Enzyme durch die Hitze nicht denaturiert werden und wieso verndert sich die farbe erst so 3. 3. 3 ml Natronlauge wird mit Urease und einer Kupfersulfatlsung vermischt und dann erhitzt. Es wird zu schaden und es wird leicht blulich Wieso denn das 4.) Ureaselsung wird in einer Thioharnstofflücke mit dem Indikator gegeben. Es passiert nichts. Liegt es daran, dass die Enzyme sehr stoffspezifisch sind und die Thioharnstoff nicht verndert wird Ich hoffe ihr knnt mir etwas helfen Danke im Voraus Lg Jenna Anmeldungsdatum: 18.11.2009 Beitritt: 1736 Verfasst am: 27. Jan 2011 12:12 Titel: 1) Der Indikator gibt den pH-Wert der Lsung an. So lange die Lsung milchig ist, ist die Lsung sauerneutral, sobald sich der Indikator pinkt frbt, ist die Lsung alkalisch. Das bedeutet, dass der pH-Wert der Lsung whrend der Reaktion von sauerneutral zu alkalisch ndert. Urease zersetzt Harnstoff nach folgenden Reaktionsgleichung: H 2 N-CO-NH 2 H 2 O - gt 2NH 3 CO 2 Harnstoff Wasser - gt Ammoniak Kohlenstoffdioxid Ammoniak ist eine Base, weswegen die Lsung dann pink wird. Durch die Zugabe des Indikators kann man auch erkennen, ob er die pH-Wert-nderung beobachtet. Der Rest folgt evtl. Spter, ich bin mal Mittagessen. Anmeldungsdatum: 18.11.2009 Beitritt: 1736 Verfasst am: 27. Jan 2011 12:39 Titel: Also, weiter gehts: 2) Mir ist kein Zerfall bei hoher Temperatur von Harnstoff bekannt. Also gehe ich daraus, dass das Enzym nur bei niedriger Temperatur ist und nicht bei hherer. Nach den 10-12 Minunten ist die Lsung weit genug abgekühlt, sodass die Enzyme wieder ihre Arbeit verrichten. 3) Hier ist es sich um eine andere Form der Ammoniak. Kupfer reagiert bei pH-Wertenber 8 mit Ammoniak zu einem blauen Komplex: Cu 2 4 NH 3 - gt Cu (NH 3) 4 2 Die Natronlauge lsst den pH-Wert ber 8 steigen und entschuldigen, dass der Ammoniak ein Proton aufnimmt . Oder anders gesagt: Die starke Basis verdrngt die schwache Basis. Und NH 3 ist nunmal ein Gas, auch steigt es auf. Sie sehen das Schumen. 4) Ja, du hast Recht. Korrekt. Anmeldungsdatum: 05.10.2009 Beitrge: 10089 Wohnort: Hamburg Verfasst am: 27. Jan 2011 13:05 Titel: in ergaenzung: bei 2) Steckt auch noch die erkenntnis drin, dass das enzym urease bei hohen temperaturen net funzt (eben weil seine intakte Aktive struktur thermisch gestoert ist es ist denaturiert), aber in der lage ist, bei spaeterer abkühlung selbststaendig in einer aktive, nicht-denaturierte struktur zrueckzufinden. Es ist quasi quotselbst-vertreten. Dies ist eine Übersetzung des englischen Originaltextes. Das ist eine Übersetzung des englischen Originaltextes. Das ist eine Übersetzung des englischen Originaltextes. Hier können Sie diesen Artikel in den Warenkorb legen Anmeldungsdatum: 18.11.2009 Beitritt: 1736 Verfasst am: 27. Jan 2011 13:35 Titel: Ich habe noch eine Anmerkung: Wenn Sie die Lsung durch Zugabe von Phenolphthalein weiß, haben Sie viel zu viel Phenolphthalein in der Lsung gegeben. Wenige Tropfen reichen, die Lsung soll klar bleiben.


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